Mellieħa, Verwaltungsbezirk im Nordwesten Maltas
Mellieħa ist eine Gemeinde in Nordwestmalta, die sich über Täler und Hügel erstreckt und weiße Kalksteingebäude aufweist, die sich vom Mittelmeer landeinwärts bis zu höher gelegenen Bereichen hinziehen. Der Ortskern beherbergt Verwaltungsgebäude, Arztpraxen, Banken, Postämter und Geschäfte, die Einwohner und Besucher bedienen.
Archäologische Funde zeigen kontinuierliche Besiedlung seit etwa 3000 v. Chr., mit megalithischen Überresten und Gräbern in der gesamten Region. Während der Römerzeit nutzten Menschen natürliche Höhlen, um Wohnungen zu schaffen und Bewässerungssysteme in den umliegenden Tälern anzulegen.
Das Septemberfest Il-Vitorja füllt die Straßen mit Prozessionen, Konzerten und traditionellen maltesischen Speisen, die der Schutzheilige ehren. Diese Feier verbindet die Gemeinde und zeigt, wie lokale Traditionen hier über Generationen weitergegeben werden.
Das Zentrum ist einfach zu Fuß erreichbar und verfügt über klare Straßen, die zu den wichtigsten Diensten führen. Die erhöhten Bereiche bieten Ausblicke auf die Küste, erfordern aber mehr Zeit zum Erkunden und können bei heißem Wetter anstrengend sein.
Die Region beherbergt ein Netz von natürlichen Höhlen, die während der Römerzeit zu Wohnungen umgewandelt wurden und beeindruckende Spuren menschlicher Anpassung zeigen. Diese Höhlen liegen oft verborgen in der hügeligen Landschaft und werden heute von Wanderern entdeckt, die sich abseits der Hauptstraßen bewegen.
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