Borġ in-Nadur, Bronzezeitliche archäologische Stätte in Birżebbuġa, Malta.
Borġ in-Nadur ist eine Siedlung aus der Bronzezeit in Birżebbuġa, Malta, mit einem zentralen Bereich, der durch megalithische Mauern strukturiert ist. Der Komplex enthalt mehrere Kammern und war an der südöstlichen Küste strategisch positioniert, um das Meer zu überblicken.
Der Ort begann als neolithischer Tempel um 2500 v.Chr. und wurde später während der Bronzezeit als Siedlung genutzt. Moderne Ausgrabungen begannen 1922 unter Margaret Murray, die wichtige Erkenntnisse über beide Besiedlungsphasen lieferten.
Der Ort zeigt Spuren von Handelsbeziehungen zu anderen Mittelmeeerkulturen, die sich in gefundenen Keramikfragmenten widerspiegeln. Diese Objekte erzählen von Kontakten zwischen den Bewohnern und entfernten Gemeinschaften.
Das Gelande ist leicht zu Fuss erreichbar und bietet freie Sicht auf die Ruinen aus verschiedenen Blickwinkeln. Der beste Weg ist, entlang der umgebenden Mauern zu gehen, um die gesamte Struktur des Komplexes zu verstehen.
Eine starke Befestigungsmauer blickt ins Landesinnere und nicht zum Meer, was darauf hindeutet, dass die Bewohner eher von terrestrischen Bedrohungen beunruhigt waren. Dieses unerwartete Merkmal wirft Fragen über die Art der Gefahr auf, die diese Gemeinschaft während der Bronzezeit wahrnahm.
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