Fortifications of Birgu, Mittelalterliches Befestigungssystem in Birgu, Malta.
Die Befestigungen von Birgu sind ein ausgedehntes Abwehrsystem aus Kalksteinbastionen und mehreren Toren, die sich uber das ganze Stadtviertel verteilen. Das System verbindet zehn grosse Bollwerke mit Zugangen wie dem Couvre Porte Gate und schafft eine komplexe Verteidigungslandschaft.
Die Anlage entstand, als die Johanniter 1530 das ursprungliche Castrum Maris in Fort Saint Angelo umwandelten und es zu ihrer Zentrale machten. Die darauf folgende Expansion der Befestigungen reagierte auf die wachsende Bedeutung Birgus als wichtigster Hafen.
Die Befestigungen erhielten ihren Namen Cittadinanza von den Bewohnern, die während der Belagerung von 1565 eine wichtige Rolle bei der Verteidigung spielten. Die Stadtmauern prägen heute noch das Bild des Viertels und erinnern an die gemeinsame Geschichte seiner Menschen.
Die Befestigungen sind am besten zu Fuss erkundbar, wobei mehrere Eingange uber das Viertel verteilt sind und eine flexible Erkundung erlauben. Bequeme Schuhe sind wichtig, da die alten Wege uneben sind und einige Bereiche steile Anstiege haben.
Unter den Bastionen verbirgt sich ein Netzwerk von in Fels gehauenen Unterschlupfen, die waehrend des Zweiten Weltkriegs als Schutz vor Luftangriffen dienten. Diese unterirdischen Raeume zeigen, wie die Bewohner die alten Verteidigungsstrukturen an neuere Bedrohungen anpassten.
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