Xrobb l-Għaġin Temple, Megalithische Tempelruinen in Marsaxlokk, Malta.
Der Tempel von Xrobb l-Għaġin ist eine prähistorische Steinruine an der südöstlichen Küste Maltas mit zwei steinernen Apsiden und einer zentralen Nische. Die Struktur steht auf einem künstlich gestalteten Plateau oberhalb von erodierenden Klippen direkt am Meer.
Die erste wissenschaftliche Untersuchung fand in den Jahren 1914 und 1915 statt, als Archäologen Zammit und Ashby dort gruben und verschiedene Artefakte bargen. Die Erkenntnisse half dabei, die frühe Bautradition Maltas zu verstehen.
Der Tempel gehört zu einer vorhistorischen Bauweise, die auf Malta eigenständig entstand und sich durch massive Steinblöcke ohne Mörtel auszeichnet. Besucher können die charakteristische Form mit zwei Apsiden sehen, die typisch für die maltesische Megalithkultur ist.
Der Standort liegt in einem Naturschutzgebiet und der Weg zu den Ruinen erfordert achtsame Schritte, besonders bei Nässe oder starkem Wind. Die Fläche ist klein und kann schnell erkundet werden, aber man sollte sich Zeit zum Beobachten der Steinarbeit nehmen.
Ausgrabungen im Jahr 2015 enthüllten zusätzliche Megalithstrukturen in einer nahegelegenen Schlucht, die auf ein bisher verborgen gebliebenes monumentales Mauer-System hindeuten. Diese Entdeckung deutet darauf hin, dass die ursprüngliche Stätte deutlich größer und komplexer war als lange angenommen.
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