Castello Lanzun, Mittelalterliches Bauernhaus in San Għwann, Malta
Das Castello Lanzun ist ein Kalksteinbauwerk in San Ġwann mit mehreren Räumen, die um einen zentralen Innenhof angeordnet sind und dicke Mauern sowie traditionelle Holzbalken zeigen. Das Gebäude verfügt über einen Eingangsbereich im Erdgeschoss, eine Kapelle, einen bepflanzten Innenhof und eine Ratskammer im ersten Stock.
Das Farmhouse stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1713 erheblich befestigt, um die Bewohner vor Überfällen von Piraten an der maltesischen Küste zu schützen. Diese Verstärkung war Teil der Bemühungen zur Verteidigung der Insel gegen externe Bedrohungen.
Das Gebäude ist nach Wenzu Lanzun aus Birgu benannt, einer Figur, die in der Geschichte der Region eine Rolle spielte. Die Räume zeigen bis heute, wie wohlhabende Familien auf Malta lebten und ihre Häuser um einen Innenhof anordneten.
Besucher sollten mit unebenen Böden und engen Treppen rechnen, da das Gebäude historisch ist und nicht vollständig modernisiert wurde. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und genügend Zeit einzuplanen, um die verschiedenen Ebenen und Räume zu erkunden.
Während des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude als Luftbeobachtungsposten und wurde durch Luftbombardements beschädigt, bevor es 1972 restauriert wurde. Diese Umgestaltung in eine militärische Position zeigt, wie das Gebäude während der Kriegsjahre neu genutzt wurde.
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