Zaria, Bildungszentrum im Bundesstaat Kaduna, Nigeria
Zaria ist eine Stadt im Bundesstaat Kaduna in Nigeria, die sich über vier lokale Verwaltungsbezirke erstreckt und von einer historischen Mauer mit acht Toren umgeben ist. Die Mauer erstreckt sich über etwa 24 Kilometer und umschließt zentrale Marktbereiche, die das kommerzielle Zentrum bilden.
Die Stadt wurde 1536 Hauptstadt des Hausa-Staates Zazzau und erhielt ihren Namen nach Königin Zaria, der Schwester von Königin Amina. Die Eisenbahnlinie zwischen Lagos und Kano erreichte den Ort im frühen 20. Jahrhundert und machte ihn zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt.
Der Name stammt von Königin Zaria ab, die hier im 16. Jahrhundert herrschte und deren Erbe noch heute in der Architektur sichtbar ist. Die Durbar-Zeremonien am Ende des Ramadan ziehen Einheimische und Besucher an, wenn berittene Gruppen in traditionellen Gewändern durch die Straßen ziehen.
Die Eisenbahnverbindung zwischen Lagos und Kano führt durch die Stadt und verbindet sie mit anderen Teilen des Landes. Die acht historischen Tore der Stadtmauer dienen als Orientierungspunkte für Besucher, die sich in den verschiedenen Vierteln zurechtfinden möchten.
Im Jahr 1939 erschien hier die erste Hausa-Zeitung Nordnigerias mit dem Titel Gaskiya Ta Fi Kwabo, was so viel bedeutet wie Wahrheit ist mehr wert als ein Penny. Das Blatt trug dazu bei, die Hausa-Sprache als Schriftsprache zu etablieren und erreichte Leser weit über die Region hinaus.
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