Kaduna, Handelszentrum im Bundesstaat Kaduna, Nigeria
Kaduna ist eine Handelsstadt im Bundesstaat Kaduna in Nigeria, die sich am Ufer des Kaduna-Flusses erstreckt. Die Siedlung verfügt über einen internationalen Flughafen, mehrere Bildungseinrichtungen und Produktionsstätten für Textilien, Maschinen, Stahl und Erdölprodukte.
Kolonialverwalter gründeten die Siedlung im Jahr 1900 und machten sie 1917 zur Hauptstadt des nördlichen Verwaltungsgebiets. Diese Funktion behielt sie bis zur Aufteilung der Region in mehrere Bundesstaaten im Jahr 1967.
Der Name der Stadt leitet sich vom Hausa-Wort für Krokodile ab, die früher im Fluss lebten. Das Nationalmuseum zeigt archäologische Funde und ethnographische Sammlungen aus verschiedenen Kulturen Nordnigerias und ermöglicht Besuchern Einblicke in die regionale Vielfalt.
Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei etwa 25 Grad Celsius, was leichte Kleidung und ausreichend Wasser empfehlenswert macht. Wer sich orientieren möchte, findet den Fluss als natürliche Referenz durch die Siedlung.
Das Museum wurde 1975 eröffnet und sammelt Objekte, die das tägliche Leben und die Traditionen der Völker Nordnigerias dokumentieren. Besucher können hier Werkzeuge, Kleidung und rituelle Gegenstände aus verschiedenen Epochen betrachten.
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