Niger, Verwaltungsregion im nördlichen Zentrum Nigerias
Diese Verwaltungsregion erstreckt sich über ein großes Gebiet im nördlichen Zentrum des Landes und grenzt im Westen an den Niger-Fluss, der ihr den Namen gab. Das Territorium deckt verschiedene Landschaftsformen ab, von bewaldeten Zonen im Süden bis zu offenen Ebenen im Norden, die während der Regenzeit von Flüssen durchzogen werden.
Die britische Kolonialverwaltung schuf diese Provinz zu Beginn des 20. Jahrhunderts und änderte mehrfach ihren Namen, bevor sie nach der Unabhängigkeit ihre heutige Form erhielt. Die Grenzen wurden im Laufe der Jahrzehnte mehrfach angepasst, um den verschiedenen ethnischen Gruppen gerecht zu werden.
Das Nupe-Volk im südlichen Teil bewahrt seine Traditionen durch Metallarbeiten, Töpferei und Glasherstellung, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Die Distanzen zwischen den Hauptorten können beträchtlich sein, daher empfiehlt sich eine sorgfältige Planung der Reiserouten und Übernachtungen. Während der Regenzeit zwischen Mai und Oktober können einige Straßen und Wege schwer passierbar werden.
Im Gebiet befinden sich drei große Staudämme, die gemeinsam einen erheblichen Teil der elektrischen Energie des gesamten Landes liefern. Einer dieser Stauseen bildet zugleich die Grundlage für einen ausgedehnten Nationalpark, der eine große Zahl von Tierarten schützt.
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