Calabar, Hafenstadt im Südosten Nigerias.
Calabar ist eine Hafenstadt im Südosten Nigerias am Ufer des Cross River in der Region des Nigerdeltas. Die Stadt erstreckt sich mit Wohnvierteln, Geschäftszentren und bewaldeten Flächen über tropisches Flachland nahe der Mündung in den Golf von Guinea.
Die Siedlung entwickelte sich ab dem 16. Jahrhundert als Handelszentrum für Palmöl und europäische Waren zwischen lokalen Händlern und britischen Kaufleuten. Nach der Unterzeichnung eines Vertrags im Jahr 1884 diente sie bis 1906 als Verwaltungssitz für das Protektorat der Region.
Die Bewohner sprechen eine Mischung aus Efik und Englisch im Alltag, während an Straßenständen Gerichte mit Meeresfrüchten und scharfen Gewürzen verkauft werden. Die Küstenprägung zeigt sich in der Architektur mit offenen Veranden und luftigen Häusern, die an das feuchte Klima angepasst sind.
Der Flughafen liegt außerhalb des Zentrums und bietet regelmäßige Verbindungen zu anderen nigerianischen Städten mit Zwischenstopps. Wer in die Umgebung reisen möchte, findet Minibusse und Taxis am Markt oder an Hauptstraßen.
In den Straßen stehen alte Laternenmasten aus der Kolonialzeit, die zu den ersten elektrischen Anlagen des Landes gehörten. Mehrere Gebäude aus rotem Backstein entlang der Flussuferpromenade zeigen noch die ursprünglichen gusseisernen Balkongeländer aus Europa.
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