Eindhoven, Technologiezentrum in Nordbrabant, Niederlande
Diese Stadt in der Provinz Nordbrabant liegt rund 120 Kilometer südlich von Amsterdam am Zusammenfluss von Dommel und Gender. Das Zentrum gruppiert sich um den großen Marktplatz mit der Catharina-Kirche, während weiter außen moderne Wohnviertel und Industriegebiete an die ältere Bebauung angrenzen.
Im Jahr 1232 erhielt der Ort durch Herzog Heinrich I. von Brabant die Stadtrechte, was ihm rechtliche Selbstverwaltung und wirtschaftliche Vorteile brachte. Die Ansiedlung der Glühbirnenfabrik Philips im Jahr 1891 verwandelte den Ort in ein industrielles Zentrum, das in den folgenden Jahrzehnten rasch wuchs.
Die Stadt trägt ihren Namen nach dem Fluss Dommel, der hier früher als Gender bezeichnet wurde und dem Ort den Zusatz „hoven
Ein Spaziergang durch die Fußgängerzone im Zentrum ermöglicht einen ersten Überblick, während Fahrradwege in alle Richtungen führen und den Zugang zu weiter entfernten Vierteln erleichtern. Viele öffentliche Gebäude sind barrierefrei zugänglich, und der Hauptbahnhof dient als Knotenpunkt für Busse und Züge.
Die Philips-Werke entwickelten hier 1963 die Kompaktkassette, ein Format, das über Jahrzehnte die Art und Weise veränderte, wie Menschen Musik aufnahmen und wiedergaben. Heute zeugen Museen und restaurierte Fabrikgebäude von dieser industriellen Vergangenheit, die noch immer im Stadtbild sichtbar ist.
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