Uden, Ehemalige Gemeinde in Noord-Brabant, Niederlande
Uden war eine fruhere Gemeinde in Nordbrabant, die sich uber etwa 67 Quadratkilometer erstreckte und in der ostlichen Halfte der Provinz lag. Das Gebiet hob sich nur leicht an, mit einer durchschnittlichen Hohe von etwa 16 Metern uber dem Meeresspiegel.
Die Siedlung wurde erstmals 1190 als Uthen erwahnt und erlebte mehrere Verwaltungswechsel, bevor sie Teil der Niederlande wurde. Zwischen 1397 und 1795 wechselte das Gebiet mehrfach die Kontrolle, bis es endlich unter niederlaendische Herrschaft kam.
Die Gegend war im 17. Jahrhundert ein Zufluchtsort für katholische Gemeinden, die hier ihre Kirchen bauen konnten, während religiöse Konflikte anderswo tobten. Diese Rolle prägte das religiöse Leben und die Architektur der Siedlungen entlang der Grenzen bis heute.
Das Gebiet ging 2022 in der neuen Gemeinde Maashorst auf und existiert jetzt nur noch als administrative Geschichte. Besucher, die die Region erkunden mochten, finden dort heute noch Siedlungen und Kirchen, die an die fruehere Unabhengigkeit erinnern.
Im Juni 1840 fiel ein Meteorit bei Uden ein und landete in der Nahe von Feldarbeitern, ohne Verletzungen oder Schaden zu verursachen. Dieses seltene Ereignis wurde dokumentiert und machte die Gegend kurzzeitig zu einem wissenschaftlichen Interessenspunkt.
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