Bahnhof Vlissingen, Kopfbahnhof in Vlissingen, Niederlande
Der Bahnhof Vlissingen ist ein Endbahnhof mit drei Gleisen und einem markanten Gebäude aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Hauptgebäude besticht durch abgerundete Fenster, dekorative Gesimse und vier Keramikbilder an der Fassade, die das Bauwerk prägen.
Die ursprüngliche Station wurde 1873 eröffnet, wurde aber während des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt. Das heutige Gebäude entstand als Wiederaufbau und wurde 1950 wiedereröffnet.
Der Name der Station verweist auf die Verbindung zwischen Schiene und Region: Die vier Keramikbilder an der Fassade zeigen Eisenbahn- und Seelandthemen, die von Künstler Jo Uiterwaal gestaltet wurden. Diese Kunstwerke erzählen von der Bedeutung des Bahnhofs für die lokale Geschichte und Identität.
Der Bahnhof bietet Fahrradabstellplätze, Gepäckschließfächer und ist für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Das Stadtzentrum von Vlissingen erreicht man zu Fuß in etwa 20 Minuten, und Fährverbindungen starten von hier.
Das Gebäude wurde 2010 als nationales Denkmal unter Schutz gestellt und ist eines der wenigen noch erhaltenen Bahnhofsgebäude des Architekten Sybold van Ravesteyn in den Niederlanden. Seine neo-barocke Gestaltung macht es zu einem seltenen Beispiel dieser Architekturperiode.
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