Volendam, Historisches Fischerdorf in Nordholland, Niederlande
Volendam ist ein Fischerdorf in Nordholland, das sich um einen Naturhafen erstreckt und von Kanälen durchzogen wird. Die Reihen enger Holzhäuser mit grün, blau und rot gestrichenen Fassaden stehen dicht beieinander entlang der Uferstraße, während Boote und alte Schiffe vor der Küste ankern.
Die Siedlung entstand im 14. Jahrhundert, als Einwohner Häuser um einen neuen Hafen herum bauten, nachdem ein Kanal Edam mit der Zuiderzee verband. Über die Jahrhunderte hinweg entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Fischerei- und Handelsplatz an der Küste.
Das Dorf hat seinen Namen vom Deich erhalten, der die Siedlung schützte, und die bunten Holzhäuser mit ihren speziellen Fenstern und Türen sind bis heute charakteristisch. Man sieht überall lokale Fischereigegenstände und hört noch immer die Geschichten vom Alltag der Fischer in den Gesprächen zwischen den Bewohnern.
Das Dorf ist gut mit dem Bus erreichbar, und die meisten Besucher parken am Ortsrand oder nutzen öffentliche Parkplätze in der Nähe des Hafens. Man kann das Dorf zu Fuß erkunden, da alle wichtigen Orte dicht beieinander liegen und es viele Wege entlang des Wassers gibt.
Der Hotel Spaander bewahrt eine Sammlung von Gemälden auf, die von Künstlern stammen, die während ihrer Aufenthalte im 19. und 20. Jahrhundert dort logierten. Diese Kunstsammlung zeigt, wie der Ort Künstler aus verschiedenen Ländern anzog und inspirierte.
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