Hoeksche Waard, Landwirtschaftlicher Polder und Insel in Südholland, Niederlande
Die Hoeksche Waard ist ein Polder und eine von Fluessen umgebene Insel in Suedholland, die sich ueber Hunderte von Quadratkilometern erstreckt. Das Gebiet ist ein Netzwerk von Daemmen, Kanaelen und landwirtschaftlichen Flaechen, die durch sorgfaeltige Wasserwirtschaft entstanden sind.
Das Gebiet entstand nach der Elisabethflut von 1421, als Meere und Fluesse grosse Teile der Landschaft ueberfluteten. Darueber hinaus verfolgten die Menschen Jahrhunderte hindurch eine systematische Rueckgewinnung und Befestigung dieser Landflaechen.
Die Hoeksche Waard ist von Landwirtschaft geprägt, und die Bauernhöfe bestimmen das Erscheinungsbild und die tägliche Nutzung der Region. Diese Arbeit hat seit Generationen die Lebensweise der Bewohner und ihre Beziehung zur Landschaft definiert.
Das Gebiet ist gut von Rotterdam und anderen benachbarten Staedten mit Autos und Bussen erreichbar. Waehrend der Fahrt ueber Daemme und durch das Land werden weite Ausblicke auf Felder und Fluesse sichtbar.
Das Gebiet funktioniert gleichzeitig als Polder und Insel, was bedeutet, dass es von Wasser umgeben und auch unter dem Meeresspiegel liegt. Dieses seltene Merkmal erfordert ein ausgefeiltes System von Daemmen und Pumpen, um das Land trocken und lebensfaehig zu halten.
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