Schloss Ilpenstein, Schloss aus dem 17. Jahrhundert in Ilpendam, Niederlande.
Ilpenstein ist ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert in Ilpendam in der Region Waterland nördlich von Amsterdam. Das Gebäude hatte ein zentrales Tor mit Befestigungselementen und war von einem Wassergraben umgeben, der den Ort vor Eindringlingen schützte.
Volkert Overlander gab 1622 den Bau von Ilpenstein in Auftrag und errichtete es auf einem Erdwerk, das während des Achtzigjährigen Krieges von spanischen Truppen angelegt worden war. Die Lage nutzte die Vorteile bereits vorhandener militärischer Strukturen aus dieser Zeit.
Frans Banning Cocq, der als Hauptmann in Rembrandts Gemälde Die Nachtwache dargestellt ist, erhielt das Schloss durch seine Heirat mit Maria Overlander van Purmerland. Die Familie nutzte den Ort als repräsentatives Wohnhaus und Zeichen ihres Wohlstands in der Region.
Das Gelände war schwer zugänglich und lag inmitten von Sumpfland, was Besucher heute noch in der flachen und wasserreichen Landschaft der Region spüren können. Die unmittelbare Umgebung ist von Wasser und Feuchtgebieten geprägt, die das Erlebnis des historischen Ortes prägen.
Ein silberner Spaten aus der Kollektion des Schlosses wurde von Jacob de Graeff beim Grundsteinlegungsakt für den Paleis op de Dam verwendet. Dieses Stück verbindet die private Geschichte der Familie mit einem bedeutsamen städtischen Bauwerk in Amsterdam.
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