Kempen, Naturregion im Nordosten Belgiens und Südosten der Niederlande.
Campine ist eine Region im nordöstlichen Belgien und südöstlichen Niederlanden, die sich über die Provinzen Antwerpen und Limburg sowie Nordbrabant erstreckt. Das Gebiet besteht aus Heidefeldern, Kiefernwäldern, Mooren und Feuchtgebieten mit flacher Topografie und sandigen Böden, die von Flüssen wie Demer, Nete und Mark durchzogen werden.
Ende des 19. Jahrhunderts verwandelte die Entdeckung von Kohlevorkommen in der Nähe von Genk den östlichen Teil in Belgiens wichtigstes Kohlegebiet. Die Bergwerke prägten das Gebiet bis zur letzten Grubenschließung in den 1990er Jahren.
Der Name leitet sich vom lateinischen campania für offenes Flachland ab und beschreibt die weiten Sandböden und Heideflächen dieser Gegend. Heute nutzen Einheimische die Wälder und Moorlandschaften zum Wandern und Radfahren durch stille Naturschutzgebiete und kleine Dörfer mit Backsteinhäusern.
Der Nationalpark Hoge Kempen im belgischen Teil bietet markierte Wege zum Wandern und Radfahren durch Kiefernwälder und Heidegebiete, die das ganze Jahr zugänglich sind. Mehrere Eingänge mit Informationszentren erleichtern die Orientierung im flachen Gelände.
Das Forschungszentrum in Mol aus dem Jahr 1962 war Belgiens erste Atomanlage und zeigt den Wandel vom ländlichen Raum zum Technologiestandort. Das Gelände liegt mitten in der ehemaligen Heidelandschaft und beherbergt heute auch eine internationale Radioaktivitätsmessstelle.
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