Zeelandbrug, Auslegerbrücke in Zeeland, Niederlande
Die Zeelandbrücke überquert die Oosterschelde mit 54 Betonpfeilern, die 52 Abschnitte über eine Länge von 5022 Metern (etwa 3 Meilen) tragen. Jeder Abschnitt ruht auf kantileverartigen Stützen aus Stahlbeton, die dem Wasser standhalten.
Die Provinz Zeeland errichtete diese Verbindung zwischen 1963 und 1965, um die Fährlinie zwischen Zierikzee und Kats zu ersetzen. Der wachsende Autoverkehr hatte die alte Fährverbindung überlastet und machte eine dauerhafte Lösung notwendig.
Der Name bezieht sich auf die Provinz Zeeland, deren Verbindungsbedürfnisse den Bau auslösten. Radfahrer nutzen einen eigenen Weg parallel zu den Fahrspuren und erleben dabei die Weite des Wassers ohne Verkehrslärm.
Zwei Fahrspuren führen den Verkehr zwischen Schouwen-Duiveland und Noord-Beveland, während ein separater Radweg Radfahrern Wind und Aussicht bietet. Die Schifffahrt wird von der Station Vlissingen aus koordiniert, um Durchfahrten unter den Bögen zu regeln.
Als das Bauwerk 1965 fertiggestellt wurde, galt es mit seinen 95-Meter-Spannweiten als längste Brücke Europas. Im Jahr 2015 erhielt es den Status eines Rijksmonument, was die Bedeutung der Wiederaufbauarchitektur der Niederlande anerkennt.
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