Bergen op Zoom, Mittelalterliche Festungsstadt in Noord-Brabant, Niederlande
Bergen op Zoom ist eine Ortschaft in der Provinz Nordbrabant in den Niederlanden, die auf einem leicht erhöhten Gelände am Übergang zwischen sandigem Boden und Lehm nahe dem Osterskanal liegt. Die Siedlung erstreckt sich um einen zentralen Marktplatz und breitet sich über mehrere Viertel aus, die von Grachten und ehemaligen Befestigungslinien durchzogen werden.
Die Ansiedlung erhielt im Jahr 1212 das Stadtrecht und entwickelte sich bis 1559 zu einer Markgrafschaft, die während des Achtzigjährigen Krieges zu einem wichtigen niederländischen Stützpunkt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Stadt mehrmals belagert und wechselte dabei zeitweise zwischen spanischer und niederländischer Herrschaft.
Der Name bedeutet wörtlich Berg auf Zoom und verweist auf die sanfte Erhebung, auf der die Stadt liegt, sowie auf den nahen Fluss Zoom. Das Stadtbild wird von einer kompakten Altstadt geprägt, in der Geschäfte, Cafés und Wohnhäuser sich zu einem lebendigen Zentrum verbinden.
Der zentrale Bahnhof verbindet die Stadt mit den wichtigsten niederländischen Städten, während der Busbahnhof regionale Verbindungen bietet und Parkplätze in der Nähe des Grote Markt zur Verfügung stehen. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nur wenige Minuten voneinander entfernt liegen.
Das Gevangenpoort wurde um das Jahr 1300 erbaut und ist das letzte erhaltene mittelalterliche Tor der ursprünglichen Stadtbefestigung, das sowohl als Verteidigungsposten als auch als Gefängnis diente. Besucher können heute durch das Tor spazieren und dabei die massiven Steinmauern betrachten, die Jahrhunderte überdauert haben.
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