Schiedam, Hafengemeinde an den Flüssen Schie und Nieuwe Maas, Niederlande
Schiedam ist eine Stadt in Südholland an den Flüssen Schie und Nieuwe Maas, bekannt für fünf beeindruckende traditionelle Windmühlen, die sich über den Lagerhäusern erheben. Diese Mühlen prägen das Landschaftsbild und zeigen die historische Verbindung der Stadt zur Wasser- und Getreideverarbeitung.
Die Stadt entstand 1230 mit dem Bau eines Damms am Fluss Schie und erhielt 1275 von Gräfin Adelaide von Holland offizielle Stadtrechte. Diese frühe Privilegien ermöglichten der Siedlung, sich zu einem wichtigen Handelszentrum an den Wasserwegen zu entwickeln.
Das Stedelijk Museum zeigt zeitgenössische Kunstwerke und präsentiert Arbeiten von Künstlern der Cobra-Bewegung. Die Sammlung ermöglicht Besuchern, die künstlerische Entwicklung in den Niederlanden durch die Augen dieser innovativen Maler zu verstehen.
Die Stadt ist gut mit dem Zug oder Bus von Rotterdam aus erreichbar, was häufige Verbindungen zur Erkundung bietet. Besucher sollten bequemes Schuhwerk mitbringen, da das Erkunden der Windmühlen und Uferpromenaden viel zu Fuß erfordert.
Die Stadt war im 18. Jahrhundert für ihre Schnapsbrennereien berüchtigt und trug damals den Spitznamen Schwarzes Nazareth wegen der Fülle an Jenever-Destillerien. Dieser historische Ruf der Spirituosenproduktion hat die Identität des Ortes für Generationen geprägt.
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