Mauritshuis, Kunstmuseum in Den Haag, Niederlande
Das Mauritshuis ist ein Kunstmuseum in Den Haag, das 854 Kunstwerke in mehreren Sälen zeigt und sich auf niederländische Maler wie Rembrandt, Vermeer und Frans Hals konzentriert. Die Gemälde hängen in einem ehemaligen Adelspalast mit hohen Räumen und Holzvertäfelungen, der dem Museum einen intimen Rahmen verleiht.
Das Gebäude wurde zwischen 1636 und 1641 für Graf Johann Moritz von Nassau-Siegen errichtet, der hier als Statthalter wohnte. Im Jahr 1822 öffnete das Haus als öffentliches Museum und erhielt nach und nach die königliche Gemäldesammlung.
Der niederländische Name des Hauses ehrt seinen ursprünglichen Besitzer Johann Moritz von Nassau-Siegen, der hier im 17. Jahrhundert wohnte. Besucher bemerken heute die Mischung aus höfischer Architektur und Galerieräumen, die Gemälde so präsentieren, als würden sie noch in einem Wohnhaus hängen.
Das Museum öffnet montags ab 13 Uhr, dienstags bis sonntags ab 10 Uhr und ist barrierefrei zugänglich. Wer die bekanntesten Werke zuerst sehen möchte, beginnt am besten im Obergeschoss.
Restauratoren arbeiten im Dachgeschoss an der Erhaltung der Gemälde, manchmal sichtbar durch Glasfenster. Besucher können so gelegentlich zuschauen, wie Jahrhunderte alte Farben wieder frisch werden.
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