Leidseplein, Unterhaltungsplatz in Amsterdam, Niederlande
Leidseplein ist ein offener Platz in Amsterdam, an dem sich mehrere breite Straßen und Straßenbahnlinien kreuzen und der von Gebäuden mit Cafés, Theatern und Kinos umgeben ist. Straßenkünstler treten häufig in der Mitte auf, während Terrassen entlang der Ränder zum Verweilen einladen.
Der Platz entstand im 17. Jahrhundert als Haltepunkt für Kutschen am Ende der Leidsestraße, die Reisende Richtung Leiden nutzten. Im 19. Jahrhundert entwickelte er sich zu einem Unterhaltungsviertel mit dem Bau von Theatern und Vergnügungsstätten.
Der Name stammt von der historischen Straße nach Leiden, einer Stadt südwestlich von Amsterdam. Heute treffen sich hier Einheimische und Besucher in Cafés, Nachtclubs und Kinos, die bis spät geöffnet bleiben.
Die meisten Straßenbahnen halten direkt am Rand des Platzes, sodass man leicht von anderen Stadtteilen ankommt. Abends und nachts ist der Platz besonders belebt, daher empfiehlt sich ein Besuch zu diesen Zeiten für mehr Atmosphäre.
Im Winter wird auf dem Platz eine temporäre Eisbahn aufgebaut, die oft von Dezember bis Februar geöffnet bleibt. An warmen Sommerabenden ziehen spontane Musikauftritte junger Künstler Zuschauer an, die sich auf den umliegenden Stufen versammeln.
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