Nummer Een, Weiler in Sluis, Niederlande
Nummer Een ist eine kleine Siedlung in Sluis, Zeeland, die sich in der Nähe der Westerschelde erstreckt und zwischen Breskens und Hoofdplaat liegt. Das Dorf wird durch ein Schleusensystem charakterisiert, das den Wasserstand in den lokalen Kanälen reguliert und die umliegenden Felder schützt.
Die Siedlung entstand 1777 während der Rückgewinnung der Hooge Plaete Sandbank, als der Deich in zehn durchnummerierte Segmente eingeteilt wurde. Der Name des Ortes stammt direkt von dieser Unterteilung, da er das erste Segment dieser geordneten Landverwaltung darstellte.
Die ursprüngliche Bevölkerung bestand aus flämischen Landarbeitern, die ihren katholischen Glauben mitbrachten und in der Nähe eine Kirche errichteten. Diese religiöse Tradition prägt bis heute das Gesicht der Siedlung und ihrer unmittelbaren Umgebung.
Der Ort ist am einfachsten über die Straßen vom nahen Breskens zu erreichen, mit Wegen, die durch das flache Polderland führen. Besucher sollten sich auf ebenes Terrain einstellen und gute Schuhe für Wanderungen und Radfahrten in der Gegend tragen.
Westlich der Siedlung befindet sich ein etwa 15 Hektar großer Laubwald, der von der Staatsbosbeheer gepflanzt wurde und Wiesen sowie Seen für Besucher bietet. Dieses naturgeschützte Areal mit seinen Waldwegen und Wasserflächen bildet eine ruhige Oase in der ansonsten landwirtschaftlich genutzten Ebene.
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