D15, Neolithisches Hünengrab in Drenthe, Niederlande
D15 ist ein Neolithisches Dolmengrab in Drenthe mit großen Granitsteinen, die eine Grabkammer mit tragenden Steinen und einer massiven Deckplatte bilden. Die Struktur zeigt die typischen Merkmale dieser Megalithen mit ihrer charakteristischen horizontalen Anordnung.
Erbaut wurde die Anlage zwischen 3470 und 3250 vor Christus von der Trichterbecherkultur als Grabbau für ihre Toten. Dieses Zeitfenster markiert einen wichtigen Moment, in dem Gemeinschaften in Nordeuropa begannen, monumentale Strukturen zu erschaffen.
Die lokale niederländische Bezeichnung 'Hunebed' für diese Strukturen stammt aus alten Überzeugungen, dass Riesen diese enormen Steine als Ruhestätten errichtet haben. Diese Namengebung zeigt, wie die Megalithen seit jeher die Fantasie der Menschen angeregt haben.
Der Dolmen ist das ganze Jahr über zugänglich und verfügt über Informationstafeln, die die Bautechniken und archäologischen Funde erklären. Es ist ratsam, bequemes Schuhwerk zu tragen, da das Gelände uneben sein kann und das Wetter typischerweise rauh und windig ist.
Die Granitblöcke wurden nicht lokal abgebaut, sondern über große Entfernungen aus Skandinavien transportiert, was die logistische Fähigkeit dieser alten Gesellschaften belegt. Dieser immense Aufwand zeigt, wie wichtig solche Grabstätten für die Funnelbeaker-Kultur waren.
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