Laarwoud, Herrensitz in Zuidlaren, Niederlande.
Laarwoud ist ein Herrenhaus aus Stein mit zwei Geschossen und sieben Abschnitten unter einem hohen Giebeldach, ergänzt durch symmetrische quadratische Pavillons an den Seiten. Der Bau zeigt die Struktur eines repräsentativen Landgutes, bei dem der Hauptblock mit seinen Nebengebäuden eine zusammenhängende Anlage bildet.
Das Herrenhaus entstand im 17. Jahrhundert und wechselte seine Besitzer mehrmals, unter anderem zur Familie Van Selbach und spater zu Alexander Carel van Heiden, der 1750 Wohnrechte ubertrug. Im 20. Jahrhundert kaufte die Gemeinde das Gebaude und nutzte es nach einer grundlegenden Renovierung ab 1957 als Rathaus.
Die Innenräume zeigen Handwerkstraditionen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, besonders an den verzierten Kaminsimsen und der bemalten Kassettendecke im hinteren Raum. Besucher erkennen hier die Sorgfalt, mit der wohlhabende Familien ihre Häuser gestaltet haben.
Das Gebaude liegt in einer ruhigen Landschaft und ist von Seiten leicht zugangig, wobei die Struktur eines Herrenhauses erwartet werden kann, das teilweise als offentlicher Bereich dient. Besucher sollten bedenken, dass es sich um ein bewohntes und genutztes offentliches Gebaude handelt, daher sind die Besichtigungsmoglichkeiten moglich begrenzt.
Der Eingangstor zeigt zwei Loewenskulpturen aus Sandstein vom 17. Jahrhundert, die den Zugang wie Wachter flankieren. Bei der Renovierung wurden beschadigte Teile mit Original-Ziegeln sorgfaeltig rekonstruiert, um die historische Authentizitaet zu bewahren.
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