IJmuiden, Hafenstadt und Fischereihafen in Nordholland, Niederlande
IJmuiden ist eine Hafenstadt in Nordholland mit vier verschiedenen Häfen, die sowohl Frachtkähne als auch Freizeitboote beherbergen. Diese Häfen – Fischerei-, Herings-, Hafenmund- und Freizeit-Hafen – bilden zusammen ein geschäftiges System für den Warenumschlag und den lokalen Bootsverkehr.
Die Stadt wurde 1876 gegründet, zeitgleich mit der Einweihung des Nordseekanals durch König Wilhelm III. Diese neue Wasserverbindung machte die Stadt sofort zu einem Zentrum für internationalen Handel und Fischerei.
Der Fischmarkt hier zeigt jeden Tag die Traditionen der niederländischen Seeschifffahrt, wenn Boote ihre Fänge aus der Nordsee anlandetaufen und auf Auktionen verkauft werden. Diese lebende Handelskultur prägt das Gesicht der Stadt bis heute.
Drei massive Schleusen regulieren den Schiffsverkehr zwischen dem Nordseekanal und dem offenen Meer und ermöglichen Schiffen aller Größen, sicher durchzufahren. Besucher sollten wissen, dass Schiffe regelmäßig schleusen und der Bereich daher immer rege Aktivität zeigt.
Der Hafen ist durch zwei parallel verlaufende Wellenbrechermauern geschützt, die tief ins Meer reichen und starke Strömungen abweisen. Dieser Schutz ermöglicht es Schiffen, auch bei rauem Meer sicher anzulaufen und abzufahren.
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