Fort Pannerden, Militärfestung in Lingewaard, Niederlande.
Das Fort Pannerden liegt an der Kreuzung des Rheins und der Waal und verfügt über dicke Backsteinmauern, unterirdische Gänge und mehrere Verteidigungspositionen. Die Struktur erstreckt sich über ein größeres Gelände mit verschiedenen Kammern und Befestigungen, die zusammen ein komplexes Verteidigungssystem bildeten.
Das Fort entstand zwischen 1869 und 1871, um den Pannerden-Kanal zu schützen, der Wasser zum Verteidigungssystem der Neuen Niederländischen Wasserlinie lieferte. In den Jahren 1885 bis 1895 wurde es mit Betonverstärkungen und gepanzerten Batterien umgebaut, was es zur stärksten Festung der Wasserlinie machte.
Das Fort zeigt, wie die Niederlande Wasser und Mauern einsetzten, um sich zu verteidigen. Besucher sehen heute noch die Spuren dieser Verteidigungsphilosophie in der Anordnung der Räume und in den Ausstellungen über niederländische Ingenieurskunst.
Das Fort ist von März bis November täglich für Führungen zugänglich, wobei Besucher sowohl die oberirdischen Befestigungen als auch die unterirdischen Kammern erkunden können. Planen Sie Zeit für das Erkunden der verschiedenen Ebenen ein, da das Netzwerk von Gängen und Räumen ziemlich umfangreich ist.
Das Fort war eines der wenigen Werke der Neuen Niederländischen Wasserlinie, das speziell mit Artilleriefeuer rechnen musste, was zu seiner massiven Betonbauweise führte. Diese Ausrichtung auf schwere Waffen unterschied es deutlich von anderen Befestigungen der Linie, die hauptsächlich Überflutung als Verteidigungsmittel nutzten.
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