Gaasperplas, Künstlicher See und Erholungsgebiet in Amsterdam-Zuidoost, Niederlande.
Die Gaasperplas ist ein künstlicher See im Stadtbezirk Amsterdam-Südost, umgeben von Wäldern, Sanddünen und Rosengärten. Wege führen entlang des Ufers und durch das angrenzende Grünland, sodass sich der Bereich gut zu Fuß erkunden lässt.
Der See entstand in den 1970er Jahren als Nebenprodukt der Sandgewinnung beim Bau des Bijlmer-Viertels. Im Jahr 1982 war er Austragungsort der Internationalen Gartenbauausstellung Floriade, die das Gelände nachhaltig prägte.
Der nördliche Teil des Sees ist seit 2005 als FKK-Bereich ausgewiesen, was für die Niederlande eine verbreitete Praxis in öffentlichen Parks ist. Der südliche Strand hingegen ist für alle offen und wird an warmen Tagen von Familien und Jugendgruppen aus dem Stadtteil frequentiert.
Das Wasser eignet sich für nicht motorisierte Aktivitäten wie Segeln, Rudern, Windsurfen und Angeln, wobei Boote vor Ort ausgeliehen werden können. Mehrere Zugangspunkte rund um das Ufer ermöglichen es Besuchern, je nach Interesse verschiedene Bereiche bequem zu erreichen.
Das Gaasperplas erreicht eine Tiefe von bis zu 35 Metern und ist damit eines der tiefsten Seen in der Region. Da es vom Amsterdamer Kanalsystem getrennt ist, bleibt die Wasserqualität außergewöhnlich sauber, was das Schwimmen und Tauchen besonders angenehm macht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.