Leerdam, Glasproduktionsstadt in Südholland, Niederlande
Leerdam ist eine Stadt in Südholland, die sich an der Linge entwickelt hat, einem kleinen Fluss, der das Stadtbild durchzieht. Der Fluss schafft natürliche Grenzen zwischen der bebauten Fläche und den Wiesen und Grünflächen in der Umgebung.
Die Stadt erhielt 1407 ihre Stadtrechte und wurde später durch die Verbindung mit dem Haus Oranien-Nassau ein wichtiger Ort in der niederländischen Geschichte. Diese Verbindung half der Stadt, ihre Bedeutung über mehrere Jahrhunderte hinweg zu bewahren.
Das Glasmuseum zeigt Werke von Künstlern, die hier über Generationen hinweg tätig waren, und in den Werkstätten können Besucher Glasbläser bei ihrer Arbeit beobachten. Diese Handwerkstradition prägt bis heute das Selbstverständnis der Stadt und das tägliche Leben ihrer Bewohner.
Die Stadt ist gut mit Zügen erreichbar, die direkt nach Utrecht und Geldermalsen fahren und am Hauptbahnhof in der Nähe des Glasmuseums ankommen. Besucher sollten wissen, dass die meisten Glassätten und Museen zu Fuß erreichbar sind.
Ein Bastion der Festung Guter Hoffnung am Kap der Guten Hoffnung in Südafrika trägt den Namen dieser Stadt und erinnert an die niederländische Kolonialgeschichte. Der Name dort zeigt, wie weit die Verbindungen des Hauses Oranien reichten.
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