Wieringermeer, Polder in Nordholland, Niederlande
Der Wieringermeer ist ein Polder, der sich uber zuruckgewonnenes Land erstreckt und durch ein dichtes Netz von EntwasserungskanaLen und landwirtschaftlichen Flachen geprägt ist. Die Landschaft zeigt eine typische Struktur mit begradigten Wasserwegen und Feldflachen, die systematisch zur Drainage angelegt wurden.
Die Urbarmachung begann 1927 als Reaktion auf Landknappheit, und die Schutzdeiche wurden bis August 1930 fertiggestellt. Dies war ein bedeutendes Landgewinnungsprojekt der Niederlande in der Zeit zwischen den Weltkriegen.
Die vier geplanten Dörfer Slootdorp, Middenmeer, Wieringerwerf und Kreileroord entstanden als neue Siedlungen auf dem zurückgewonnenen Land. Diese Ortschaften prägen bis heute das Leben und die Identität der Region.
Das Gebiet ist mit Polder-typischen geraden Straßen erreichbar, die entlang der Kanale verlaufen. Die flache Topographie ermöglicht einfaches Erkunden mit Auto, Fahrrad oder Fußweg, insbesondere entlang der Wasserwege und Dörfer.
Im April 1945 zerstörten deutsche Truppen den Deich und überfluteten das gesamte Gebiet, aber schon wenige Monate später wurde das Land wieder entwässert und wiederaufgebaut. Diese schnelle Wiederherstellung zeigt die Widerstandskraft der regionalen Infrastruktur.
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