Staatsliedenbuurt, Wohnviertel in Amsterdam-West, Niederlande.
Staatsliedenbuurt ist ein Wohnviertel in Amsterdam-West, das sich südlich des Haarlemmertrekvaart-Kanals und westlich der Singelgracht erstreckt. Die Gegend wird durch zahlreiche Wohngebäude aus dem 20. Jahrhundert geprägt, die das Straßenbild dominieren.
Das Viertel entstand nach der Annexion des nordöstlichen Teils der Gemeinde Sloten durch Amsterdam im Jahr 1877. Seine Straßen wurden nach niederländischen Staatsmännern aus dem 18. und 19. Jahrhundert benannt, was die historischen Verbindungen widerspiegelt.
Das Viertel war in den 1980er Jahren ein Zentrum der niederländischen Hausbesetzer-Bewegung und spiegelt die sozialen Veränderungen und Wohnungskrise wider, die Amsterdam damals durchlebte. Diese Bewegung prägte das soziale Bewusstsein und den Zusammenhalt zwischen den Bewohnern.
Das Viertel ist gut an das Zentrum Amsterdams durch regelmäßige Straßenbahnverbindungen angebunden und verfügt über mehrere Lebensmittelgeschäfte sowie lokale Läden. Die flache Topographie macht es ideal zum Erkunden mit dem Fahrrad oder zu Fuß.
Die Gegend beherbergt die Wasserwege Kattensloot und Kostverlorenvaart, die einst wichtige Transportrouten zwischen Amsterdam und den umliegenden Regionen bildeten. Diese historischen Kanäle sind heute noch sichtbar und prägen das grüne Erscheinungsbild des Viertels.
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