Knodsenbourg, Militärfestung in Lent, Niederlande.
Knodsenbourg war eine Festung mit vier Bastionen, einer Mauer in Sternform und einem Wassergraben am nördlichen Ufer der Waal bei Nijmegen. Die Anlage war zur Kontrolle des strategisch wichtigen Flusses positioniert.
Die Festung wurde 1585 während des Achtzigjährigen Krieges erbaut und wechselte mehrfach zwischen spanischen und niederländischen Kräften den Besitzer. Französische Truppen nahmen sie schließlich 1672 ein.
Der Name stammt von Nijmegener Bürgern, die "Knotsendrager" genannt wurden, weil sie Knüppel als Waffen gegen Protestanten einsetzten. Diese Benennung zeigt, wie lokale Konflikte die Identität des Ortes prägen.
Der Ort lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Wälle und Gräben noch immer sichtbar sind. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da das Gelände uneben sein kann.
Archäologische Grabungen haben Kanonenkugeln und Überreste von Soldaten aus den Kampfzeiten ans Licht gebracht. Diese Funde verdeutlichen die intensive Nutzung des Ortes während der Kriegsjahre.
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