Watergraafsmeer, Ehemaliges Gemeinde und Polder in Amsterdam-Oost, Niederlande.
Der Watergraafsmeer ist ein ehemaliger Bezirk und Polder im Osten Amsterdams, der aus der Trockenlegung eines Sees hervorging. Das Gebiet liegt etwa 5 Meter unter dem normalen Wasserspiegel der Stadt und wird durch ein System von Dämmen und Gräben geschützt.
Die Landgewinnung begann 1629 mit umfangreichen Arbeiten, um das Gewässer in Ackerland zu verwandeln. Die erfolgreiche Besiedlung machte Watergraafsmeer bis 1921 zu einer eigenständigen Gemeinde mit eigener Verwaltung.
Der Name Watergraafsmeer kommt vom Wassergraf, einem historischen Titel für den Aufseher der Wasserläufe in diesem Polder. Die Gegend zeigt noch heute die typische niederländische Landschaft mit breiten, flachen Horizont und verstreuten Häusern, die sich an die Wasserwege anpassen.
Das Gebiet ist gut durch die Hauptstraßen Middenweg und Kruislaan mit dem Zentrum Amsterdams verbunden. Mit mehreren öffentlichen Verkehrslinien ist es leicht erreichbar und bietet viele Gehwege und Radwege zur Erkundung.
Der Frankendael-Hof ist das letzte erhaltene Landgut von vielen Herrenhäusern, die zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert die Gegend prägten. Dieses Anwesen zeigt heute noch die elegante Bauweise jener reichen Besitzer, die hier vor Ort Gärten und Höfe unterhielten.
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