Museum Paul Tétar van Elven, Künstlerresidenzmuseum aus dem 19. Jahrhundert in Delft, Niederlande
Das Museum Paul Tétar van Elven befindet sich in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert mit engen Räumen, die mehrere Stockwerke über den Kanal verteilt sind. Hier finden sich historische Möbel, Delfter Keramik und ostasiatisches Porzellan, das die Sammelleidenschaft der früheren Bewohner zeigt.
Das Gebäude wurde im 16. Jahrhundert als Wohnhaus erbaut und beherbergte ab 1864 Paul Tétar van Elven, einen Zeichenlehrer. Er hinterließ die Anweisung, dass sein Haus nach seinem Tod zu einem Museum umgewandelt werden sollte, um seine Sammlung für die Öffentlichkeit zu bewahren.
Das Haus zeigt die Lebensweise einer wohlhabenden Familie des 19. Jahrhunderts durch seine Einrichtung und Sammlungen. Die Räume vermitteln einen Eindruck davon, wie Menschen damals wohnten und ihre Häuser gestalteten.
Das Museum ist an mehreren Tagen in der Woche geöffnet, allerdings mit begrenzte Stunden am Nachmittag. Die Räume sind über enge Treppen verbunden, daher kann die Navigation zwischen den Etagen etwas anstrengend sein.
Die Sammlung enthält seltene asiatische Kunstobjekte, die im 19. Jahrhundert über Handelswege nach Europa gelangten und von wohlhabenden Sammlern wie Paul Tétar van Elven stark begehrt waren. Diese Leidenschaft für fernöstliche Werke war ein Zeichen des Wohlstands und des kosmopolitischen Denkens seiner Zeit.
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