Mariëndaal, Jesuitenkloster aus dem 19. Jahrhundert in Velp bei Grave, Niederlande
Mariëndaal ist ein Klostergebäude aus Backstein mit symmetrischen Fenstern und charakteristischen architektonischen Merkmalen des 19. Jahrhunderts. Der Komplex bewahrt seine ursprüngliche Struktur und dient heute als nationale Gedenkstätte, die zu bestimmten Zeiten besichtigt werden kann.
Das Kloster wurde zwischen 1862 und 1865 erbaut und diente den Jesuiten als Noviziat für die Ausbildung angehender Ordensleute. In den 1960er Jahren beendete die Gemeinschaft ihre religiöse Mission und das Gebäude wurde für andere Zwecke genutzt.
Das Kloster war lange ein wichtiger Ort der Ausbildung für Ordensleute und prägte das religiöse Leben in der Region nachhaltig. Heute kann man das Gebäude in seiner ursprünglichen Form besichtigen und mehr über seine Rolle in der niederländischen Kirchengeschichte erfahren.
Das Gebäude kann zu bestimmten Zeiten besichtigt werden, da es heute Teil einer Gesundheitseinrichtung ist. Es ist ratsam, sich im Voraus über die Öffnungszeiten zu informieren und respektvoll zu bleiben, da es ein aktiver Arbeitsplatz ist.
Der Komplex hatte in den 1950er Jahren seine höchste Auslastung, wenn jedes September etwa 25 neue Kandidaten eintrafen. Diese hohe Anzahl zeigt, wie populär die religiöse Ausbildung in dieser Zeit in der Niederlande war.
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