Redemptoristenkloster Wittem, Klosterkomplex in Wittem, Niederlande.
Das Redemptoristenklooster ist ein religiöser Komplex in Wittem, in der Gemeinde Gulpen-Wittem in den Niederlanden, bestehend aus einem Klostergebäude und einer Kirche. Das Ensemble wurde vom Architekten Johannes Kayser entworfen und umfasst außerdem mehrere Kapellen sowie eine Buchhandlung mit religiöser Literatur.
Der Komplex wurde zwischen 1729 und 1733 im Auftrag von Graf Ferdinand von Plettenberg errichtet und zunächst von Kapuzinermönchen bewohnt. Nach den Umwälzungen der Französischen Revolution übernahmen die Redemptoristen das Gebäude und nutzen es bis heute.
Der Komplex ist ein Wallfahrtsort für Gläubige, die den heiligen Gerardus Majella verehren, einen Laienbruder der Redemptoristen, der für seine Fürsprache bekannt ist. An manchen Tagen finden hier Gebete und religiöse Feiern statt, an denen sowohl Einheimische als auch Besucher von weiter her teilnehmen.
Die Kirche und die Kapellen sind täglich für Besucher geöffnet, sodass man das Gelände in eigenem Tempo erkunden kann. Die Buchhandlung auf dem Gelände ist ebenfalls zugänglich und eignet sich für einen kurzen Stopp vor oder nach dem Besuch der Kirche.
Seit 2005 ist der Komplex der Sitz der Provinzleitung der Redemptoristen für die Niederlande, Flandern und Teile Deutschlands, was ihm über seine religiöse Funktion hinaus eine Verwaltungsrolle verleiht. Damit ist er nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein Koordinationszentrum für die Ordensarbeit in mehreren Ländern.
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