Ursulinenklooster, Religiöses Kloster in Statenkwartier, Maastricht, Niederlande.
Das Ursulinenklooster ist ein dreistöckiges Schulgebäude aus Kunrader Stein und Basalt mit rechteckigen Fenstern und flachem Betongehäuse. Der Grundriss folgt einem zentralen Korridorsystem, das mehrere Klassenzimmer und verschiedene Funktionsräume verbindet.
Die Anlage wurde 1933 als Lehrerausbildungsschule für die Ursulinenschwestern gegründet und von Architekt Alphons Boosten entworfen. Das Gebäude entstand in einer Zeit großer pädagogischer Erneuerung und etablierte sich schnell als wichtiges Bildungszentrum der Stadt.
Der Eingangsbereich zeigt Steinreliefs, die Schüler mit Ursulinenschwestern und die heilige Ursula darstellen. Diese Darstellungen verdeutlichen die enge Verbindung zwischen dem Unterricht und dem religiösen Leben, das hier stattfand.
Das Gebäude bewahrt seine ursprüngliche Raumaufteilung mit Klassenzimmern, die über zentrale Gänge zugänglich sind und original erhaltene hölzerne Sprossenfenster aufweisen. Die kompakte Anordnung macht es einfach, sich zu orientieren und die verschiedenen Bereiche zu erkunden.
Der frühere Auditoriumsbereich enthält noch original erhaltene Wandschränke und Holzpaneele, die von der handwerklichen Qualität der damaligen Zeit zeugen. Die Korridore zeigen noch Plätze, wo früher Schülerarbeiten ausgestellt wurden und erinnern an den kreativen Unterricht, der hier stattfand.
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