Blankenburg, Polder in Rotterdam, Niederlande
Blankenburg ist ein Poldergebiet in Rotterdam, das durch Entwässerungssysteme geprägt ist, die den Wasserstand kontrollieren. Das Land liegt unter dem Meeresspiegel und wird durch ein Netzwerk von Gräben, Kanälen und Pumpen trocken gehalten.
Die Gegend entstand um 1600, als Siedler aus dem flämischen Blankenberge kamen und sie nach ihrer belgischen Heimatstadt benannten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Polder von einem reinen Dorfgebiet zu einem Ort, der später durch industrielle Entwicklung geprägt wurde.
Früher war es ein ländliches Dorf mit Bewohnern, die von Wasserwirtschaft und Landwirtschaft lebten. Die Dammwege zeigen noch heute, wie die Siedler den Lebensraum gegen das Wasser behaupteten.
Der Polder ist mit Bussen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, die Rotterdam mit seinen umliegenden Stadtteilen verbinden. Die flache Landschaft ist einfach zu navigieren und bietet gute Orientierung mit klaren Wegen und Wasser als Landmarken.
Ein Flämischer Bauer namens Willem Pietersz Moerman ließ sich 1605 hier nieder und war damit einer der ersten ständigen Bewohner. Seine Ankunft markierte den Beginn einer langfristigen menschlichen Besiedlung in dieser künstlich gewonnenen Landschaft.
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