Groenestein, Historisches Burgtor aus dem Mittelalter in Langbroek, Niederlande
Groenestein ist das verbleibende Steintor einer Burganlage, das auf einer gewölbten Brücke steht und das letzte sichtbare Element der ehemaligen befestigten Wohnanlage darstellt. Das Bauwerk wurde aus Stein errichtet und bewahrt sein ursprüngliches Aussehen mit charakteristischen Torbogen und Wappenschmuck.
Wilhelm de Ridder van Groenestein ließ die Burg zwischen 1377 und 1414 errichten und diente dabei unter Bischof Frederik van Blankenheim während der Arkel-Kriege. Das ursprüngliche Gebäude wandelte sich zwischen 1749 und 1760 in ein Herrenhaus um, wurde aber 1862 abgerissen und hinterließ nur das Tor.
Das Tor zeigt das Wappen der Familie De Ridder van Groenesteyn, die enge Verbindungen zum Adel in Mainz pflegte. Diese Familie prägte das Land durch ihre Verbindung zu geistlichen und weltlichen Machthabern der Region.
Das Tor ist Teil des Sandenburg-Anwesens und kann vom ersten Abzweig nach links erreicht werden, wenn man Cothen Richtung Langbroek verlässt. Das Bauwerk ist das ganze Jahr über sichtbar und kann von außen besichtigt werden, ohne dass spezielle Bedingungen oder Zugang erforderlich sind.
Das Tor war lange Zeit vergessen und wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts bei der Dokumentation niederländischer Denkmäler wiederentdeckt. Seine Erhaltung verdankt sich hauptsächlich seiner Lage innerhalb des Sandenburg-Landguts, wo es eine Funktion als Wegemarkierung behielt.
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