Wulperhorst, Neoklassizistisches Landgut in Zeist, Niederlande
Wulperhorst ist ein neoklassizistisches Gutshaus in Zeist mit einer weißen verputzten rechteckigen Fassade und zwei Geschossen. Das Dach besteht aus holländischen Ziegeln, und ein Portikus mit gusseisernen Säulen markiert den Eingang zum Gebäude.
Das Herrenhaus wurde 1858 vom Architekten Samuel Adrianus van Lunteren erbaut und ersetzte ein älteres Gebäude, das 1830 auf dem Grundstück abgerissen worden war. Die neoclassicistische Gestaltung spiegelt die damalige Mode in der Landarchitektur wider.
Der Name Wulperhorst stammt aus dem Niederländischen und bedeutet "Wald der Wölper". Im Innern zeigen die original erhaltenen Kaminverkleidungen und Marmorelement die handwerkliche Sorgfalt der niederländischen Architektur des 19. Jahrhunderts.
Das Herrenhaus befindet sich in einer parkähnlichen Umgebung mit Wanderwegen rund um das Grundstück. Es ist leicht zu erreichen und verfügt über einen gepflasterten Zufahrtsweg, der den Zugang zur Vorderseite des Hauses erleichtert.
Das Anwesen verfügt über einen unterirdischen Eiskeller, ein Relikt aus der Zeit vor modernen Kühlmethoden. Reste eines Kanalsystems aus dem 18. Jahrhundert, das sich über etwa ein Kilometer über das Grundstück erstreckte, sind ebenfalls noch sichtbar.
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