Bethaniënklooster, Konzertsaal und Kloster im Stadtteil Wallen, Amsterdam, Niederlande
Das Bethaniënklooster ist ein Konzerthaus und Kloster im Wallen-Viertel, das zu den geschützten Monumenten zählt. Im nördlichen Flügel befinden sich gewölbte Krypten und ein Konzertsaal, in dem das ganze Jahr über Kammermusik aufgeführt wird.
Das Kloster wurde 1450 als Zufluchtsort für Bußerinnen gegründet und wuchs schnell, wobei bis 1462 etwa 220 Bewohner aufgenommen wurden. Der Gebäudekomplex entstand zwischen den Straßen Bloedstraat und Oude Hoogstraat.
Das Gebäude war im 18. Jahrhundert eine versteckte Kirche während religiöser Verfolgung und bewahrte katholische Traditionen im historischen Zentrum Amsterdams. Besucher können noch heute die Spuren dieser versteckten Andachtsstätten in den alten Räumen erkennen.
Der Ort liegt in der Nähe der Station Nieuwmarkt und ist mit den Buslinien 51, 53 und 54 erreichbar. Von Amsterdam Centraal Station können Besucher zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin gelangen.
Das Dachgeschoss des Komplexes wird heute als Studentenwohnheim genutzt, während das Gebäude gleichzeitig seinen Status als geschütztes Denkmal seit 1970 bewahrt. Diese moderne Nutzung kombiniert sich überraschend gut mit der Erhaltung des historischen Charakters.
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