St. Willibrord's Abbey, Benediktinerkloster nahe Schloss Slangenburg in Doetinchem, Niederlande.
Die Abtei St. Willibrord ist ein Benediktinerkloster in Doetinchem, dessen Gebäude in den 1950er Jahren errichtet wurden und zum Teil wiederverwendete Pflastersteine aus dem Abbruchmaterial der Nachkriegszeit enthalten. Die Dächer sind ungewöhnlich konstruiert: Dachziegel liegen direkt auf Betonträgern, ohne die übliche Holzunterkonstruktion.
Die Abtei wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von Mönchen aus der Abtei Oosterhout gegründet, die zunächst im Schloss Slangenburg lebten, bevor sie ihren heutigen Standort bezogen. In den 1950er Jahren entstanden die noch heute stehenden Klostergebäude.
Der Meditationsgarten des Klosters ist nach dem Vorbild japanischer Zen-Gärten aus Kyoto gestaltet und lädt Besucher zum stillen Verweilen ein. Diese Kombination aus westlichem Mönchsleben und östlicher Gartengestaltung ist in den Niederlanden ungewöhnlich.
Gottesdienste sind öffentlich zugänglich, und das Klostergelände kann während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden. Der Meditationsgarten und die Außenanlagen lassen sich zu Fuß erkunden, ohne dass eine Voranmeldung erforderlich ist.
Das heutige Kirchengebäude des Klosters war ursprünglich als Bibliothek geplant und wurde nie als Gotteshaus entworfen. Da die ursprünglich vorgesehene größere Klosterkirche nie gebaut wurde, übernahm dieser schlichte Bau ihre Funktion.
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