Sahara, Sandverwehungsgebiet in Ommen, Niederlande.
Die Sahara ist ein etwa 20 Hektar großes Sandverwehungsgebiet mit Kiefernwäldern, das zwischen den Dörfern Zeesse und Junne liegt und natürliche Höhenunterschiede schafft. Die Landschaft zeigt verschiedene Stadien von Sandbewegung und Waldwuchs nebeneinander.
Baron van Pallandt vom Erede-Anwesen bepflanzte die Gegend 1840 mit Kiefern, um die Sandbewegungen zu kontrollieren und zu stabilisieren. Diese Aufforstung prägte die heutige Landschaft grundlegend.
Der Ort wird von Besuchern vor allem zum Wandern, Radfahren und Reiten genutzt und zeigt die niederländische Tradition, Naturräume für Freizeit zu nutzen. Die markierten Wege führen durch verschiedene Landschaftsteile und laden zu entspannter Bewegung in der Natur ein.
Parkplatze befinden sich an der Eerderveldweg mit Informationstafeln zu den Wanderwegen rund um das Gelande. Hunde müssen während des gesamten Besuchs an der Leine gehalten werden.
Moderne Forstpläne sehen vor, etwa 14 Hektar Wald in aktive Wanderdünen umzuwandeln und dadurch die Sandzone zu vergrößern. Diese Umgestaltung wird das Gleichgewicht zwischen Wald und offenen Sandflächen wieder verschieben.
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