Petrus en Pauluskerk, Römisch-katholische Kirche in Maassluis, Niederlande
Die Petrus en Pauluskerk ist ein modernes Gotteshaus mit einem Stahlskelett, das von einer weißen PVDF-Folie umhüllt ist und neben der Nieuwe Waterweg liegt. Das elliptische Innere bietet Platz für etwa 300 Gläubige und schafft durch seine Form einen intimen Gottesdienstraum.
Das Gotteshaus entstand nach einem Designwettbewerb, den die Diözese Rotterdam 1996 ausschrieb und das Team um Mari Baauw und René Olivier gewann. Die futuristische Form reflektierte den Wunsch nach einem modernen Ort des Glaubens für das Ende des 20. Jahrhunderts.
Die westliche Wand zeigt ein mattes Glaspanel mit dem Anfangstext des Johannesevangeliums in transparenten Buchstaben, entworfen von Stef Hagemeier. Die Installation lädt Besucher ein, religiöse Worte im Licht zu entdecken.
Die Kirche liegt zentral in Maassluis und ist leicht zu Fuss oder mit offentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Besucher finden einen Besucherparkplatz und sollten sich vor Besuchen uber die Gottesdienstzeiten informieren.
Mit seiner geschwungenen weißen Folie erinnert das Bauwerk viele Besucher an das Sydney Opera House, weshalb Einheimische es gerne 'Sydney aan de Waterweg' nennen. Der Vergleich zeigt, wie überraschend die futuristische Form in einer niederländischen Hafenstadt wirkt.
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