Bergherwald, Naturgebiet und Waldreservat in Montferland, Niederlande
Bergherbos ist ein großes Naturgebiet und Waldreservat in der Region Montferland in der niederländischen Provinz Gelderland. Es erstreckt sich über Wälder, Heidelandschaften und Wiesen auf einem hügeligen Gelände, das in der vorletzten Eiszeit geformt wurde und bis nach Deutschland reicht.
Seit dem 14. Jahrhundert wurde der Wald von lokalen Gemeinschaften gemeinsam genutzt, die Holzeinschlag und Beweidung regelten. Im 19. Jahrhundert pflanzten die Hohenzollern-Eigentümer viele Kiefern für die Holzgewinnung, und im frühen 20. Jahrhundert kaufte Jan Herman van Heek das Land und begann, einheimische Baumarten wie Eichen wieder anzupflanzen. Seit 1984 verwaltet Natuurmonumenten den Großteil des Gebiets mit dem Ziel, die natürliche Vielfalt zu fördern.
Der Hauptzugang liegt beim Treffpunkt 't Peeske, von dem aus mehrere markierte Wanderwege starten; weitere Startpunkte befinden sich in Beek und Stokkum. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Wege hügelig sein können und bei Regen schlammig werden.
Das Gebiet liegt auf einer Moränenformation aus der vorletzten Eiszeit, was die ungewöhnlich hügelige Landschaft erklärt, die im übrigen Niederland selten ist. Von der Hettenheuvel, dem höchsten Punkt des Gebiets auf 93 Metern, blickt man weit nach Deutschland hinein.
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