Landgoed Voorlinden, Nationales Kulturdenkmal in Wassenaar, Niederlande
Landgoed Voorlinden ist ein Landgut auf vierzig Hektaren zwischen Wassenaar und den Dünen der Nordsee mit einem englischen Herrenhaus, Waldgebieten, Wasserflächen und geometrisch angelegten Gärten. Das Hauptgebäude beherbergt heute das Museum Voorlinden, während ein separates Gebäude zeitgenössische Kunstausstellungen zeigt und ein Restaurant im Herrenhaus Speisen anbietet.
Das Herrenhaus wurde 1912 von Architekt R.J. Johnston für Jonkheer Hugo Loudon erbaut und ersetzte ein Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert, das zuvor auf dem Gelände stand. Die Umgestaltung zum Museum erfolgte später, wobei das Anwesen seine Bedeutung als kultureller Ort bewahrt hat.
Das Herrenhaus und das angrenzende Museum zeigen zeitgenössische Kunstwerke aus der Caldic-Sammlung, die Besuchern einen Einblick in moderne Kunstrichtungen geben. Die Arbeiten spannen sich durch separate Ausstellungsräume und schaffen so einen Dialog zwischen historischer Architektur und gegenwärtiger künstlerischer Ausdrucksform.
Das Herrenhaus ist heute über geführte Touren zugänglich, während das umliegende Parkgelände für Spaziergänge offen ist und besucht werden kann. Besucher sollten wissen, dass die Gelände große Flächen abdecken, daher ist bequemes Schuhwerk zum Erkunden der Gärten und Waldwege sinnvoll.
Das Herrenhaus verfügt über acht Kamine und Innenausstattungen mit kolonialem Einfluss, die während einer Restaurierung 1999 eingebaut wurden. Für die Dacherneuerung wurden spezialisierte britische Handwerker engagiert, die traditionelle englische Dachziegel verwendeten.
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