Wiebengahal, Ehemalige Keramikfabrik im Céramique-Viertel, Maastricht, Niederlande.
Die Wiebengahal ist eine ehemalige Fabrik mit einer bemerkenswerten Betonkonstruktion in Maastricht. Das Gebäude besticht durch seine innovativen Betonträger und ein Schalendach mit Oberlichtern, die natürliches Licht in die großzügigen Produktionshallen führen.
Die Fabrik entstand 1912 und war Schauplatz einer bedeutenden Veränderung in der keramischen Produktion von handwerklicher Herstellung zu industrieller Anfertigung. Das Werk wurde von Architekt Jan Wiebenga für die Société Ceramique entworfen und verkörperte die neue Effizienz der damaligen Zeit.
Das Gebäude repräsentiert die Neue Sachlichkeit in der niederländischen Architektur durch sein funktionales Design und strukturelle Innovationen.
Der Ort ist am besten zu Fuß erreichbar und liegt im Keramik-Viertel von Maastricht, das relativ zentral gelegen ist. Es lohnt sich, die Umgebung zu erkunden, da mehrere andere Industriedenkmäler in der Nähe zu finden sind.
Das Schalendach ist nur wenige Zentimeter dick und zeigt eine ungewöhnlich dünne Konstruktion für seine Zeit, die Ingenieurskunst auf höchstem Niveau demonstriert. Diese elegante Lösung ermöglichte es, große Flächen ohne viele Pfeiler zu überdecken.
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