Remise Lekstraat, Straßenbahndepot in Rivierenbuurt, Niederlande
Die Remise Lekstraat belegt einen ganzen Häuserblock mit einer geschwungenen Fassade entlang der Kromme-Mijdrechtstraat, ausgestattet mit stahlgerahmten Fenstern und kupferkantigen Eingangstüren. Das Gebäude beherbergt drei parallel verlaufende verglaste Lichthöfe, die von einem inneren Gerüst aus Holzträgern und Stahlsäulen getragen werden.
Das Depot wurde zwischen 1927 und 1929 erbaut, um eine ältere Holzkonstruktion zu ersetzen und wurde später in zwei Phasen erweitert. Die Expansion ermöglichte es, deutlich mehr Straßenbahnen zu beherbergen und die Verkehrskapazität der Stadt erheblich zu steigern.
Das Kunstwerk von Hildo Krop an der Fassade zeigt ein detailliertes Straßenbahnschema Amsterdams aus den 1920er Jahren. Dieses Relief erzählt von einer Zeit, als die Straßenbahn das Rückgrat des städtischen Verkehrs darstellte.
Das Gebäude folgt einem klaren Verkehrsfluss: Straßenbahnen fahren von der Amsteldijk ein und verlassen das Depot von der Lekstraat aus, bedient verschiedene Linien. Der architektonische Aufbau ermöglicht eine effiziente Bewegung und Organisation der Fahrzeuge innerhalb des Komplexes.
Das Gebäude wurde in der Architekturschule Amsterdam entworfen und zeigt stilistische Elemente dieser Bewegung mit organischen Kurven und handwerklichen Details. Diese Besonderheit macht es zu einem bemerkenswerten Beispiel für Industriearchitektur, die auch ästhetische Schönheit anstrebt.
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