Minderbroedersklooster, Franziskanerkloster in Megen, Niederlande
Das Minderbroedersklooster ist ein Franziskanisches Kloster in Megen mit einer Kapelle, die Barockmerkmale und eine dreiseitige Choranlage zeigt. Das Gebäude enthält Holzaltäre und Beichtstühle aus dem 17. Jahrhundert sowie andere liturgische Ausstattungsstücke.
Nach dem Fall von 's-Hertogenbosch im Jahr 1629 zogen sich Franziskanermönche nach Megen zurück und errichteten dort ihr Kloster zwischen 1648 und 1653. Das Gebäude und seine Ausstattung entstand in dieser Zeit der klösterlichen Neuanfänge.
Die Kapelle zeigt handwerkliche Kunstfertigkeit durch ihre Fenster und Ausstattung, die religiöse Geschichten erzählen und die Handarbeit der Handwerker widerspiegeln. Man kann sehen, wie diese Kunstwerke den Raum prägen und den Besuchern helfen, die religiöse Bedeutung des Ortes zu verstehen.
Das Kloster ist von einem Kreuzgarten mit Jahreszeitenelementen umgeben, den Besucher erkunden können. Man sollte genug Zeit einplanen, um die Kapelle und den Garten in Ruhe zu betrachten.
Das Kloster gründete 1645 eine Lateinschule, die später zum Sint-Anthonisgymnasium wurde und religiöse Gelehrte hervorbrachte. Diese Schule spielte eine wichtige Rolle in der Bildung und dem intellektuellen Leben der Region.
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