Bonaire National Marine Park, Geschütztes Meeresreservat in Bonaire, Niederlande.
Der Bonaire National Marine Park ist ein Meeresschutzgebiet, das die gesamte Insel Bonaire sowie die benachbarte Insel Klein Bonaire umgibt und sich vom Ufer bis in tiefere Gewässer erstreckt. Das Gebiet umfasst Korallenriffe, Seegraswiesen und Mangrovenwälder, die unterschiedliche Meerestiefen und Lichtverhältnisse besiedeln.
Das Schutzgebiet wurde 1979 gegründet, nachdem Überfischung und Ankerabwurf die Riffe ernsthaft beschädigt hatten. Seit 1999 trägt es den Status eines Nationalparks, und die Insel Klein Bonaire wurde kurz darauf in das Schutzgebiet einbezogen.
Die Einheimischen nennen die Gewässer rund um Bonaire oft ihr „blaues Erbe
Die meisten Tauch- und Schnorchelstellen an der Westküste sind direkt vom Strand aus zugänglich, ohne dass ein Boot benötigt wird. Das Wasser ist den Großteil des Jahres warm, doch die ruhigsten Bedingungen herrschen typischerweise von Oktober bis April.
Die Riffe rund um Bonaire gehören zu den wenigen in der Karibik, bei denen die Korallendeckung in den letzten Jahrzehnten nicht stark zurückgegangen ist. Ein Grund dafür ist das schon früh eingeführte Verbot, Anker in Korallengebieten zu werfen, was dazu beitrug, physische Schäden am Riff zu begrenzen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.