Bonaire National Marine Park, Geschütztes Meeresreservat in Bonaire, Niederlande.
Der Bonaire National Marine Park ist ein Schutzgebiet, das die Gewässer rund um die Insel abdeckt und Korallenriffe, Seegraswiesen und Mangrovenbäume vom Strand bis in die Tiefe enthält. Das Ökosystem umfasst verschiedene Zonen, die je nach Wassertiefe unterschiedliche Arten beherbergen.
Das Schutzgebiet wurde 1979 als Marineresservat gegründet, um die Riffe vor Überfischung zu bewahren. Später erhielt es 1999 den Status eines Nationalparks, und die Insel Klein Bonaire wurde 2001 ebenfalls unter Schutz gestellt.
Der Park ist eng mit der Gemeinde von Bonaire verbunden, da lokale Taucher und Fischer seit Jahrzehnten diese Gewässer nutzen und schützen. Heute arbeiten Einwohner aktiv mit Besuchern zusammen, um ihnen zu zeigen, wie wichtig es ist, die Riffe zu bewahren.
Besucher können von der Westküste aus an etwa 86 verschiedenen Tauchplätzen schnorcheln oder tauchen, die alle leicht zugänglich sind. Das Wasser ist ruhig und warm, und an vielen Stellen kann man vom Strand aus ins Wasser gehen.
Die Riffe hier haben einen ungewöhnlich hohen Bestand an Korallen und weniger Algen als viele andere Gebiete in der Karibik. Dies ermöglicht es, Hochseefische wie Thunfische, Marline und sogar Walhaie zu sehen, was die Gegend für Taucher besonders interessant macht.
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