Kasteel Enghuizen, Mittelalterliches Schloss in Hummelo, Niederlande.
Kasteel Enghuizen ist eine mittelalterliche Schlossanlage in Hummelo mit erhaltenen Mauerresten und Kellern, die in einem Parkgelände mit Teichen liegen. Diese Teiche sind durch gusseiserne Brücken verbunden und prägen das Erscheinungsbild des Ortes.
Das Schloss wurde 1326 erstmals urkundlich erwähnt und diente als Zadelleen, wobei der Besitzer dem Herzog von Gelre jährlich ein berittenes Pferd zur Verfügung stellen musste. Diese feudale Verpflichtung war typisch für die Landgüter der Region während des Mittelalters.
Die Parkanlage wurde historisch von Bewohnern für öffentliche Feste und Paraden genutzt, wo bei Veranstaltungen lokale Königinnen und Könige Preise erhielten. Diese Tradition zeigt, wie eng der Ort mit dem Gemeindeleben verbunden war.
Das Parkgelände ist frei zugänglich und lädt zu Spaziergängen ein, doch die unmittelbare Umgebung der historischen Ruinen ist für Besucher nicht begehbar. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da der Untergrund teilweise uneben und feucht sein kann.
Während des Zweiten Weltkriegs bot das Schloss Schutz für Flüchtlinge, alliierte Piloten und Waisen. Diese humanitäre Rolle wurde später unterbrochen, als die Anlage unter deutscher Kontrolle als Notfallkrankenhaus genutzt wurde.
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